Die Heimat des Bockbiers

#BIERSTADT

„Ainpöckisch Bier" - seit Jahrhunderten ein Exportschlager

Wenn ihr den Namen „Einbeck“ hört, kommt euch dann auch gleich „Bier" in den Sinn? Kein Wunder, denn bereits lange vor der Eröffnung des PS.SPEICHER war Einbeck weit über die Stadt - und sogar Landesgrenzen hinaus als Bierstadt bekannt. Dank unseres „Ainpöckisch Bier“ - seit mehr als 700 Jahren wird es in Einbeck gebraut und ist in aller Welt beliebt.

Alle Einbecker Bürger:innen hatte im Mittelalter das Recht, in ihrem Haus Bier zu brauen. Bierbrauen geschah im 13. Jahrhundert zunächst zur Selbstversorgung und zum Handel innerhalb Einbecks. Doch ab dem 14. Jahrhundert begann der Handel auf dem überregionalen Markt. Um eine gleichbleibende Qualität zu garantieren, wurde auf Geheiß des Stadtrats und ratsfähiger Gilden das gewerbsmäßige Brauen nur noch für Vollbürger erlaubt und das Braurecht an das Haus gekoppelt. Zudem wurde die Anzahl der Häuser mit Braurecht festgelegt. Die Blütezeit der Einbecker Bierproduktion lag zwischen 1350 und 1600. In Einbeck gab es bis ins 17. Jahrhundert mehr als 700 Häuser mit Braurecht, wenn auch nicht in jedem davon tatsächlich gebraut wurde.  

Noch heute könnt ihr bei einem Spaziergang durch unsere Fachwerkstadt die markanten rundbogigen Toreinfahrten erkennen, die diese Brauhäuser hatten. Durch sie wurde die Braupfanne in die große Braudiele hineingefahren.

Gebraut wurde auf der Diele in einer großen kupfernen Braupfanne, die über der häuslichen Herdstelle auf einen Eisenrost gestellt wurde. Die Braupfanne musste aufgrund ihres großen Gewichts mit einem Karren von Braudiele zu Braudiele transportiert werden. Die Bierzutaten Gerste, Weizen und Hopfen lagerten auf den großen Dachböden der Brauhäuser – auch diese sind mit ihren vielen kleinen Belüftungsluken noch heute gut zu erkennen.

Das „Ainpöckisch Bier" erhielt durch das Zufügen von Hopfen einen intensiveren Geschmack als das übliche Dünnbier. Zudem wurde es haltbarer und über weite Distanzen transportfähiger. Seit 1368 war Einbeck Mitglied der Hanse. Durch die verbesserte Qualität war Einbecker Bier weit über die damalige Hansestadt hinaus begehrt und wurde ab Mitte des 14. Jahrhundert zu über hundert Absatzorten von Skandinavien bis zum Alpenvorland exportiert. Die ältesten Hinweise auf Bierexport belegen Bierlieferungen nach Hamburg (1351) und an das Celler Schloss (1378). Das älteste erhaltene Bierfass Deutschlands wurde nur einige Jahrzehnte später (ca. 1440) gebaut. Ihr könnt es in der Bierausstellung des StadtMuseums bewundern!

„Ohne Einbeck gäb's kein Bockbier"

Das Einbecker Bier war in den deutschen Landen sehr beliebt. Deshalb wurde ein Einbecker Braumeister nach München abgeworben, um dort das „Ainpöckische Bier“ für die Bayern zu brauen. Durch den bayrischen Dialekt wurde aus „Ainpöckisch Bier“ über „Oanpock Bier“ bald das berühmte „Bockbier". Somit ist die Stadt Einbeck Erfinder und Namensgeber des Bockbieres.

Die ausführliche Geschichte erfahrt ihr im Video.

Die Einbecker Brauhaus AG - Heimat der guten Biere

Nach dem Dreißigjährigen Krieg wurde dort, wo sich heute der Neustädter Kirchplatz befindet, ein erstes Gemeinschaftsbrauhaus für die Brauberechtigten der Neustadt erbaut. Genutzt wurde der große Keller des ehemaligen Maria-Magdalenen-Klosters (1318-1570) als Braukeller. 1794 wurden alle drei Gemeinschaftsbrauhäuser am Neustädter Kirchplatz in einem Fachwerkbau hinter der Ratsschule zusammengeführt. Nach dem Brand von 1826 blieb von der Ratsschule nur noch das massive Untergeschoss und der Keller übrig, dort wurde bis zum Neubau eines Sudhauses Bier gebraut. 1843/44 trat ein Großteil der Einbecker Braubürger ihre Braugerechtigkeit an die Stadt ab. 1846 wurde nach Plänen des Göttinger Architekten Rohn ein neues Brauhaus gebaut und die städtische Dampfbier-Brauerei wurde gegründet. Damit wurde der Grundstein zur heutigen „Einbecker Brauhaus AG" gelegt. 

1922 kaufte die Hildesheimer Aktienbrauerei sowohl die städtische Einbecker Dampfbier-Brauerei als auch die private Einbecker Brauerei „Domeier & Boden" auf.

1967 entstand daraus die Einbecker Brauhaus Aktiengesellschaft. Hier gibt´s mehr zur Bierhistorie. Einbecker Brauhaus ist inzwischen ein internationaler Betrieb, der seinen Wurzeln treu geblieben ist. Mehr als 14 verschiedene Einbecker Biersorten und Biermischgetränke, darunter auch saisonale Bockbiere und das Ainpöckisch nach Original-Rezept, könnt ihr in den Einbecker Restaurants und Kneipen probieren. Am besten bucht ihr dazu die Einbecker Bierprobemit Verkostung von fünf Bieren (zum Beispiel im „Brodhaus" - eine der ältesten Gaststätten Niedersachsens) oder ihr absolviert unter kundiger Führung das Einbecker Bierdiplom

Ihr seid neugierig und möchtet die Brauerei besichtigen?
Dann schaut mal hier:

„Der beste Trank, den einer kennt, der wird Ainpöckisch Bier genennt."

(Martin Luther)

Diese Worte soll der Reformator Martin Luther gesprochen haben, als er am 17. April 1521 auf dem Reichstag zu Worms von Herzog Erich einen Krug Einbecker Bier erhielt. Zu seiner Hochzeit mit Katharina von Bora ließ er sich einige Fässer Einbecker Bier liefern. Das Ainpöckisch Bier ging in die Geschichte als Martin Luthers Lieblingsbier ein.

Wissenswertes aus der Bierstadt

700 Brau...

... häuser existierten vom 14. bis ins 17. Jahrhundert in Einbeck, wenn auch nicht in jedem Haus gebraut wurde.

16 Prozent

Stammwürze hat Bockbier mindestens. Es gibt helle und dunkle Bockbiere, die ihren Ursprung im niedersächsischen Einbeck haben.

4 Zutaten

braucht es laut Reinheitsgebot zum Bierbrauen: Hopfen, Malz, Wasser und Hefe.

Einbecker Bierhistorie

Folgt uns durch die Jahrhunderte und erlebt das Aufblühen der Einbecker Bierkultur!

Mehr als 700 Brauhäuser

Jeder Einbecker Vollbürger hatte das Recht, in seinem Haus Bier zu brauen. Bereits seit dem 13. Jahrhundert wurde in Einbeck für den Eigenbedarf und den lokalen Handel gebraut. Mehr als 700 Brauberechtigte gab es.

Bis heute lassen sich in der Architektur der historischen Wohngebäude Einbecks Wechselwirkungen zwischen Brau- und Baukunst nachvollziehen. Charakteristisch sind die hohen Torbögen, durch die die Braupfanne hineingefahren wurde.

Hansestadt

Seit 1368 ist Einbeck Mitglied der Hanse. Der Rat der Stadt kaufte die Überproduktion der Einbecker Brauberechtigten auf und sorgte für die Vermarktung im gesamten deutschen Raum und im Ausland – von Stockholm im Norden nach Innsbruck im Süden und von Antwerpen im Westen nach Reval im Osten. Bier galt als Luxusware und wurde in Fässern über weite Strecken durch ganz Europa exportiert.

Brautradition seit 1378

Auf diesen Tag - 28. April 1378 - ist eine der ältesten noch vorhandenen Rechnung über die Lieferung von 2 Tonnen Einbecker Bier zum Celler Schloss datiert. Deshalb gilt dieses Datum für die Einbecker Brauhaus AG als der urkundlich belegte Beginn des Exports von Ainpöckisch Bier und ist als Slogan „Brautradition seit 1378" auf allen Bierflaschen zu lesen.

Die Brautradition in Einbeck existiert jedoch schon länger. Es gibt Belege für den Verkauf eines Fasses Bier in die Hansestadt Hamburg im Jahr 1351.

Ältestes Bierfass Deutschlands

Aus diesem Jahr stammt das älteste noch erhaltene Bierfass Deutschlands, das in der Bierausstellung vom StadtMuseum zu besichtigen ist.

Mehr erfahren

Einbecker Biertreck

Einbecker Biertrecks ziehen im 14. und 15. Jahrhundert beladen mit Bierfässern in Richtung Bremen, Hamburg, Lübeck, Landshut, München, Danzig, Königsberg, Riga, Dänemark und Amsterdam.

 

Martin Luther

Martin Luther erhält am 17. April 1521 von Herzog Erich auf dem Reichstag zu Worms einen Krug Einbecker Bier und soll es mit folgenden Worten gelobt haben: „Der beste Trank, den einer kennt, der wird Ainpöckisch Bier genennt.“

 

„Ainpöckisch" auf Martin Luthers Hochzeit

Auch auf der Hochzeitsfeier von Martin Luther und Katharina von Bora wurde 1525 selbstverständlich „Ainpöckisch" ausgeschenkt.

„Echtes Bockbier kommt aus Einbeck“

Ein Einbecker Braumeister wird 1614 nach München abgeworben, um dort das „Ainpöckische Bier“ zu brauen. Durch den bayrischen Dialekt wird aus dem Namen „Ainpöckisch“ über „Oanpock“ bald das berühmte Bockbier.

Somit ist die Stadt Einbeck Erfinder und Namensgeber des Bockbieres.

Einbecker Gemeinschaftsbrauerei

Errichtung der „Städtischen Gemeinschaftsbrauerei“ durch Zusammenführen der drei Gemeinschaftsbrauhäuser am Neustädter Kirchplatz in einem Fachwerkbau hinter der Ratsschule und Zusammenlegung der Einzelbraurechte.

Einbecker Dampfbierbrauerei wird gegründet

1844 trat ein Großteil der Bürger ihre Braugerechtigkeit an die Stadt ab. 1846 wurde nach Plänen des Göttinger Architekten Rohn ein neues Brauhaus gebaut und die städtische Dampfbierbrauerei gegründet.

Erste Flaschenabfüllung

In der Einbecker Dampfbierbrauerei wird 1851 das erste Bier in Flaschen abgefüllt - von Anfang an gibt es die „Original Einbecker Flasche“. Diese hat sich seitdem nicht verändert und ist eines der Wahrzeichen des Einbecker Brauerei.

Weltweiter Export

Inbetriebnahme der privaten Einbecker Brauerei Domeier & Boden. Bier aus Einbeck wird erstmals pasteurisiert und nach Australien und Brasilien exportiert. In Sydney wird dem Bier von Domeier & Boden 1879 eine Auszeichnung bei der dortigen Gewerbeausstellung verliehen. Funfact: Der Schauspieler und Kabarettist Wilhelm Bendow, geboren als Wilhelm Emil Boden, und Namensgeber des Wilhelm-Bendow-Theaters in Einbeck, war der Sohn des Brauereibesitzers August Friedrich Boden.

Einbecker Pilsener

Im Einbecker Brauhaus wird 1884 zum ersten Mal Bier nach Pilsener Brauart hergestellt und seitdem gebraut.

Dampfbierbrauerei der Stadt Einbeck AG

Die Stadt Einbeck verkauft 1889 ihre Brauerei für 1 Mio. Mark an die neu gegründete „Dampfbierbrauerei der Stadt Einbeck AG“.

Einmal Hildesheim und zurück

1922 erfolgt ein Aufkauf durch die „Hildesheimer Aktienbrauerei" zusammen mit der privaten Einbecker Brauerei Domeier & Boden. Der Name „Einbecker“ bleibt erhalten, ebenso die Braustätte in Einbeck. 1945 wird die Brauerei in Hildesheim von Bomben des Zweiten Weltkrieges zerstört. In Einbeck konnte weiter gebraut werden, auch das „HildPils".

Ab 1967 wird der Firmensitz nach Einbeck zurückverlagert und die Brauerei wird umfirmiert in „Einbecker Brauhaus Aktiengesellschaft".

 

Fusionen

Das Einbecker Brauhaus kommt zur „Schultheiss Brauerei AG", Berlin, die 1972 mit der Dortmunder Union zu „Brau & Brunnen fusioniert".

Historische Biertrecks nach München & Co.

Im Mai 1969 zieht 14 Tage lang ein historischer Biertreck von Einbeck nach München. Zwei Bierfuhrwerke, ein Planwagen, 8 Bierfässer mit Bockbier, 30 Reiter, Herolde und bewaffnete Knechte in historischen Kostümen, reisen entlang der „Bockbierstraße“ nach München. „Ohne Einbeck gäb’s kein Bockbier": Diese Botschaft soll in die bayerische Landeshauptstadt getragen werden. Der Film dazu läuft in der Bierausstellung im StadtMuseum. Später folgen Trecks nach Lübeck (1972), nach Bonn (1973) und 1978 zum 600jährigen Jubiläum nach Celle.

Zum Biertreck-Film

Erweiterung der Einbecker Brauhaus AG

Erwerb und somit Übernahme der „Göttinger Brauhaus AG" im Jahr 1988.

Konzernfreie Aktiengesellschaft

Die Einbecker Brauhaus AG wird 1997 eine konzernfreie Aktiengesellschaft.

Im Oktober des gleichen Jahres erwirbt Einbecker Brauhaus die Kasseler „MARTINI Brauereibeteiligungs GmbH".

Logistikzentren

Aufgrund wachsender Beliebtheit von Einbecker Bieren wird das 1996 in Betrieb genommene Logistik-Zentrum in der Hannoverschen Straße zu klein.

Nach kurzer Bauzeit wird 1998 das Einbecker Logistikzentrum in der Hansestraße in Betrieb genommen. Auf ca. 19.000 m² Grundstücksfläche können jetzt täglich ca. 100 Fahrzeuge be- und entladen werden.

 

BrauManufaktur Härke

Übernahme der „Privatbrauerei Härke GmbH" in Peine und Neugründung der „BrauManufaktur Härke GmbH" (Peine).

Hohe Investionen

Das Einbecker Brauhaus investiert 2015 gesamt 15 Mio. Euro in modernste Brau- und Abfülltechnik.

Die Einbecker Bier-Vielfalt

Heute werden 14 verschiedene Einbecker Biersorten in Einbeck gebraut, darunter auch saisonale Bockbiere und das „Ainpöckisch" nach Original-Rezept. Zudem produziert Einbecker Brauhaus auch alkoholfreie Getränke wie „Einbecker Brauwasser" oder „HopfenFrucht", ein Mischgetränk aus „Einbecker Bier 0,0%" und regionalem Direktsaft.

Veredelt wird das Bockbier auch als Brand und Likör angeboten.

© Einbecker Brauhaus AG

Brauerei-Besichtigung

AKTUELL NICHT BUCHBAR / Traditionell unter der Woche

Besucht das Einbecker Brauhaus und erlebt, mit wie viel Sorgfalt und modernster Technik die Einbecker Bierspezialitäten nach alt überlieferten Rezepturen gebraut werden. Bei einem geführten Rundgang hinter die Kulissen erfahrt ihr mehr über das Traditionsunternehmen und die Kunst des Bierbrauens. Im Anschluss lädt die Brauerei euch auf ein gemütliches Beisammensein in den Ur-Bock-Keller ein, wo schon früher das Einbecker Bier gelagert wurde. Heute könnt ihr in den Fässern gemütlich Platz nehmen und bei einem kleinen Imbiss die frisch gezapften Bierspezialitäten verkosten.

Für kleinere Gruppen empfehlen wir die Öffentlichen Führungen.

  • Highlights: Einbecker Brauhaus, Sudhaus, Produktionsräume, Ur-Bock-Keller

  • Eingangstor vom Einbecker Brauhaus, Papenstraße 4-7

  • 14:00 / 3 Std.
    Montag - Donnerstag möglich

  • 20 bis 70 Personen

  • 12,- €  p.P. / inklusive Schnittchen und Bier

  • Deutsch, Englisch

Sudhaus-Führung in der Brauerei

AKTUELL NICHT BUCHBAR / Exklusiv am Wochenende

Bei dieser verkürzten Führung hinter die Kulissen der Einbecker Brauerei zeigen wir euch das Sudhaus, fernab vom alltäglichen Trubel der Produktion und Abfüllung unter der Woche. Dank eines Films und den Ausführungen unserer Gästeführer:innen bekommt ihr natürlich trotzdem einen guten Einblick in dieses Geschehen.
Natürlich würde ohne eine Verkostung bei einer Sudhausführung etwas fehlen, deshalb findet im Anschluss die „Einbecker Bierprobe" mit 5 x 0,1 l Einbecker Bieren im altehrwürdigen  Brodhaus  auf dem Marktplatz statt.

Wenn ihr während oder nach der Bierprobe im Brodhaus speisen möchtet, dann setzt euch wegen der Reservierung bitte vor der Führung direkt mit dem Brodhaus in Verbindung.

  • Highlights: Einbecker Brauhaus, Sudhaus, Brodhaus

  • Eingangstor vom Einbecker Brauhaus, Papenstraße 4-7

  • 16:30 Uhr  /  1,5 Std.
    Samstag u. Sonntag möglich

  • 12 bis 25 Personen (Gruppen ab 6 Personen gegen Aufpreis möglich)

  • 12,- €  p.P. / inklusive Bierprobe

  • Deutsch

© Einbecker Brauhaus AG

Unser Tourentipp: Der Einbecker Bierpfad

Der Einbecker Bierpfad ist ein Rundgang von ca. 2,5 km Länge innerhalb der alten Wallanlagen. Entlang der Route liefern metallene Bierfässer Interessantes rund um die Einbecker Bierhistorie. INFO: Fass 8 aktuell nicht an seinem Standort wg. Bauarbeiten.

© Einbecker Brauhaus AG

Insidertipp: Eine hopfige Reise entlang der Bockbiere

Blogbeitrag auf aboutcities.de von Einbeck Tourismus

Heute möchten wir euch ein wenig die starkbierige Seite Einbecks vorstellen.[...] Also, begleitet Vanessa und mich auf unserer kleinen Entdeckungstour durch die Welt des Bockbiers vom Einbecker Brauhaus, auf der wir euch auch ein wenig aus der langen Braugeschichte Einbecks erzählen möchten. [...]  Wir schauen uns nun einmal die einzelnen Einbecker Bockbiere etwas genauer an. Beginnen wir mit dem Original, dem „Ainpöckisch“. Neben der längeren Haltbarkeit, konnte dem Bier durch das Hinzufügen von Hopfen ...

Eventtipp: Einbecker Hoffest

Die traditionelle Saisoneröffnung mit Einbecker Mai-Urbock

DAS HOFFEST FINDET LEIDER ERST WIEDER 2022 STATT!

Das Einbecker Hoffest ist das jährliche Highlight der Brauerei zum Saisonbeginn. Immer im APRIL und immer mit Mai-Urbock-Anstich.

Ob historischer Bierumzug, Live-Musik, Stöbern im Brauerei-Fan-Shop oder Brauereibesichtigungen - ein rundum tolles Programm für Groß und Klein.
Mit freiem Eintritt!

© Einbecker Brauhaus AG
© Spieker Fotografie

Einbecker Bierbowle

Zutaten für 12 Personen:

  • 1 Glas Schattenmorellen (ohne Steine)      
  • 8 Flaschen Einbecker Bier (z.B. Bockbier oder Brauherren Pils)
  • 1/8 Liter Schnaps (Korn / Obstler)
  • 250 g Zucker
  • Saft und Schale einer Bio-Zitrone

Zubereitung (min. 2-3 Tage vor der Verkostung):
1. Kirschen abtropfen lassen, mit Saft der Zitrone und dem Schnaps vermischen und kalt stellen
2. Kirschsaft mit 250 g Zucker und der Schale einer Zitrone aufkochen und ebenfalls kalt stellen
3. Einige Tage ziehen lassen
4. Vor der Verkostung alle Zutaten (eingelegte Kirschen, Saft und Bier) vermischen und PROST!

„Da wird doch der Hund in der Pfanne verrückt"

Die Redewendung bezieht sich auf eine alte Geschichte von Till Eulenspiegel aus dem 16. Jh.: Dieser arbeitete einmal bei einem Bierbrauer, der an einem Freitagabend zu einer Hochzeit wollte und Till die Verantwortung für den Brausud überließ, mit der Bitte, den Sud zu „hopfen". Der Braumeister wollte am nächsten Tag dann nach dem Brausud schauen. Till erlaubte sich aber einen Streich und nahm statt des Hopfens leider den Hund des Braumeisters, der „Hopf" hieß, und warf ihn in die Braupfanne. Und da wurde der Hund in der Pfanne verrückt.Natürlich meinte der Braumeister mit „Hopfen" nicht den Hund, sondern die Dolden der Pflanzen, die zusammen mit Wasser und Malz zum Bierbrauen verwendet wird. Daraufhin jagte der Braumeister Till Eulenspiegel wütend von seinem Hof.

Einbecker Fan- und Online-Shop

Freunde der Einbecker Biere und der Brauerei können sich im Fan-Shop auf dem Brauhaus-Gelände an der Papenstraße 4–7 mit Produkten rund um die Heimat der guten Biere eindecken.
Einen Teil des Sortiments erhaltet ihr auch im Online-Shop.
Kleidung, Accessoires, Zubehör für die heimische Hausbar und natürlich auch alle Sorten Einbecker Bier - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

© Einbecker Brauhaus AG
© Einbecker Brauhaus AG

Einbecker Brauhaus im Web

Allen Freunden des Einbecker Bieres und der Brauerei empfehlen wir einen Besuch der Website und der Sozialen Medien vom Einbecker Brauhaus. Dort findet ihr aktuelle Infos, alle Bierspezialitäten, Aktionen und ganz viele Einblicke in Einbecks Biergeschichte sowie natürlich das Braulexikon - von A wie Alkoholgehalt bis Z wie Zwickel.

Einbecker Bierblog

Wissenswertes aus der Heimat guter Biere

Ihr wollt noch mehr aus der Welt der Einbecker Biere und der Brauerei erfahren? Ihr seid gespannt, wie dem Bierpapst (siehe Bild) das Einbecker geschmeckt hat? Oder ihr wollt wissen, was es mit dem Einbecker Bierorden auf sich hat?
Wissenswertes, Kurioses und Spannendes rund um unser Bier hält der freie Journalist und Einbecker Stadtführer Frank Bertram auf seinem Bierblog in Bild und Wort fest. Schaut doch mal rein!

© fb Fran Bertram

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