StadtMuseum Einbeck

Wiederöffnung von StadtMuseum und RadHaus!

UPDATE: Das StadtMuseum mit RadHaus muss aufgrund der Bundesnotbremse ab 12.05.21 vorübergehend wieder schließen
Mehr dazu!

 

Wir freuen uns, dass das StadtMuseum mit RadHaus wieder die Tore geöffnet hat!

Das StadtMuseum ist regulär Dienstag bis Sonntag von 11:00 - 16:00 Uhr geöffnet.
Ganz nach dem Motto: Aufwachen, aufatmen und aufmachen!


Es gilt:

  • Vor dem Besuch bitte anmelden: Per Mail oder per Telefon
  • Zudem ist ein medizinischer Mund-Nasen-Schutz (FFP2 etc.) zu tragen. 
  • Maximale Personenzahl im Museum: 10
  • Gruppenführungen sind aktuell nicht möglich. 

Stadtgeschichte neu entdecken

Einbeck ist eine Stadt mit 800jähriger Geschichte und reicher Tradition. Im StadtMuseum erfahrt ihr in verschiedenen Ausstellungen viel über das Leben und Werken der Bürger:innen. Wie lebten die Einbecker:innen damals, wie heizten und kochten sie, und was gehörte zu einem Einbecker Haushalt? Im RadHaus, einem der modernsten Fahrradmuseen Deutschlands, könnt ihr interaktiv mehr über die Geschichte der Fahrräder und August Stukenbrok, den Einbecker Fahrradbauer und ersten Versandhändler erfahren. Zudem locken immer wieder wechselnde Sonderausstellungen.

Für junge Besucher hält das StadtMuseum Kostüme und Spiele bereit. An zahlreichen Mitmach-Stationen können Besucher alte Dinge, Techniken oder Arbeitsweisen erkunden. Schreibt mit Feder und Tinte auf echtem Büttenpapier euren Namen in alter Schrift. Probiert das Schellengewand eines Münzlehrlings oder schnuppert den Düften der mittelalterlichen Stadt nach!

RadHaus

In der Fahrradausstellung im StadtMuseum erzählen wir euch vom ersten Laufrad des Freiherrn von Drais, von Knochenschüttlern und Hochrädern. Ihr staunt über berühmte „Straßenrenner“ und ihre Siege, ihr hört von spektakulären Reisen rund um die Welt und erfahrt, was der Einbecker Fahrradbauer und Versandhausgründer August Stukenbrok mit eBay gemeinsam hat.

 

 

Einbecks Fachwerk

Das Stadtbild Einbecks ist geprägt von stolzen Bürgerhäusern aus der Zeit zwischen 1541 und 1612, die in Fachwerkbauweise erstellt und mit einer Vielzahl von Zierschnitzereien dekoriert wurden. Die reichen Bauherren stellten auf den aufwändig gestalteten Fassaden ihre Bildung und theologische Haltung neben rein dekorativen Schnitzereien zur Schau. Die typische regionale Fachwerkbauweise könnt ihr hier näher kennen lernen.

© StadtMuseum Einbeck

Biergeschichte

Schon im Mittelalter war unser „ainpöckisch bier“ berühmt und wurde zum Namensgeber für das heute weit verbreitete Bockbier. In über 700 Häusern mit Brauberechtigung wurde das schmackhafte Gebräu in Einbeck hergestellt – sogar Till Eulenspiegel soll beim Brauen mit von der Partie gewesen sein! Die Hanse, der Einbeck damals angehörte, sorgte für sicheren Transport der schweren Fässer quer durch Europa. Bei uns entdeckt ihr das älteste Bierfass Deutschlands und lernt seine kuriose Geschichte kennen. Zudem erfahrt ihr in der Bierausstellung in Bild und Ton mehr über den großen Biertreck nach München im Jahr 1969 und die Geschichte der Einbecker Brauerei.

Einbecker Blaudruck

Die Erfindung des Blaudrucks war die Antwort auf die Einfuhr kostbarer Kolonialgüter, insbesondere bunt bedruckter Stoffe Anfang des 17. Jahrhunderts aus Indien. Damals wandelten sich die Färber zu Blaudruckern. Geheimnisvoll bleibt der Herstellungsprozess, das „Blau-Machen“. Wir verraten euch wie es geht.

© mehle hundertmark Fotografie
© StadtMuseum Einbeck

Sertürner

Die Ausstellung im StadtMuseum zeichnet Leben und Werk eines genialen Forschers nach und beleuchtet das Apothekenwesen im 18. und 19. Jahrhundert. Wir erzählen von der weltberühmten Entdeckung des Morphiums durch den Einbecker Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner – bis heute eines der wirksamsten Medikamente gegen schlimme Schmerzen. Ihr werdet staunen, was zur Zeit Sertürners alles als Medizin verkauft wurde! 

Münzkabinett

Beispielhaft wird die Geldgeschichte der südniedersächsischen Region vom Mittelalter an erfahrbar. Von 1430 an, als die Stadt das Münzrecht von den welfischen Landesherren erwarben, bis um 1674 betrieb Einbeck als vorteilhafte Einnahmequelle eine eigene Münze. Die umfangreiche Münzsammlung versammelt die Einbecker sowie landesherrlichen Prägungen und informiert über geldwirtschaftliche Zusammenhänge in der frühen Neuzeit.

© StadtMuseum Einbeck
© StadtMuseum Einbeck

Angekommen - Aufgenommen

Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich Einbeck stark durch geflüchtete und vertriebene Menschen, vor allem aus Schlesien. Ihre schnelle und gelungene Integration und das wirtschaftliche Wachstum Einbecks ab 1950 nehmen wir in der „Patschkauer Heimatstube“ besonders in den Blick. Ausgehend davon ist eine von Schüler:innen konzipierte Ausstellung über die Veränderung der Stadt durch den Zuzug vieler vertriebener und geflüchteter Menschen im Laufe der Zeit bis heute entstanden. 

Mittelalter

Einbeck gilt als eine der am besten erforschten mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Städte in Norddeutschland! Die Ausstellung berichtet von der Stadtwerdung rund um die Stiftskirche St. Alexandri, über die Entwicklung von Markt, Rat und Bürgerschaft, die Entstehtung der Stadtbefestigung, Handel und Handwerk. Besondere Schwerpunkte sind die mittelalterliche Keramikproduktion und der zeitgenössische Hausbau, insbesondere die Einrichtung der mittelalterlichen Küchen. 
Für Kinder: Bei einer Kinderführung erlebt ihr das ausgehende Mittelalter in Einbeck auf völlig neue Weise. Mit Hilfe verschiedener Geruchsproben „erriecht“ ihr Handwerksberufe, das tägliche Leben und die heimischen Früchte. Außerdem könnt ihr auch Gerichte kosten, wie sie es vor 500 Jahren in Einbeck schon gegeben hat.

© StadtMuseum Einbeck
© StadtMuseum Einbeck

Urgeschichte

In unserer Region rund um Einbeck gibt es eine reiche urgeschichtliche Überlieferung aus den letzten 10.000 Jahren. Zu den herausragenden Funden gehören Kollektivgräber aus der Zeit um 3000 v. Chr., sogenannte Totenhütten. Drei von ihnen, aus den Gemarkungen Odagsen (Stadt Einbeck) und Großenrode (Stadt Moringen) sind systematisch durch Ausgrabungen erforscht. 
Für Kinder: Bei einer Kinderführung geht es um die Fragen: Seit wann leben Menschen in dieser Gegend? War der Neandertaler schon hier? Wie schützte er sich in der Eiszeit vor Kälte? Seit wann gibt es Ackerbau und Viehzucht – und warum? Und wie echte Steinzeitmenschen backen wir ebenfalls Getreidefladen.

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