© Frank Stefan Kimmel

In 144 Tagen

KULTURKRAFTTAGE: Charles Brauer & Eliot Quartett - Blaue Stunde

Auf einen Blick

Texte von Bertold Brecht, Erich Fried, Gottfried Benn, William Shakespeare u.a.
Streichquartett-Musik aus Haydn op. 76, Mendelssohn-Bartholdy a-moll op. 13, Shostakovich Nr.8 Arvo Pärt Da pacem/ Summa

Charles Brauer, Berliner, lebt im Baselland, spielt beim Film und am Theater seit seinem 11. Lebensjahr.1956 engagiert Gustaf Gründgens ihn an das Deutsche Schauspielhaus in Hamburg. Er bleibt dem Haus 20 Jahre verbunden, arbeitet mit Regisseuren wie u.a. Kortner, Lietzau, Peymann, Rudolph und Dieter Dorn, dem er für 7 Jahre an die Kammerspiele München folgt. Wichtige Arbeiten dort mit Ernst Wendt und George Tabori. Seit 1983 Gastspiele u.a. bei den Salzburger Festspielen, den Staatstheatern Hannover und Stuttgart, dem Theater Bochum und ist seit 2010 regelmässiger Gast am Ernst-Deutsch-Theater in Hamburg mit dem Regisseur Gerd Heinz. Einem Millionenpublikum wird er bekannt in seiner Rolle als “Brocki” als Partner von Manfred Krug in 38 Folgen "Tatort" des NDR , 1985 -2000. Über 60 Hörbücher, aber er ist vor allem die Stimme der Bücher des John Grisham. Was er besonders gern macht, sind Lesungen wie z.B. jetzt bei den KULTURKRAFTTAGEN in Einbeck.

Das Eliot Quartett gründete sich im Sommer 2014 und zählt bereits zu den interessantesten und vielversprechendsten Streichquartetten der neuen Generation. Das international besetzte Ensemble – die Mitglieder stammen aus Russland, Kanada und Deutschland – gründete sich in Frankfurt am Main und ist Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Vor allem im Jahr 2018 machte das Quartett mit einer Bilanz von insgesamt vier Preisen renommierter Wettbewerbe auf sich aufmerksam. So erhielt das Eliot Quartett den 2. Preis beim MozartwettbewerbSalzburg sowie den 2. Preis beim Melbourne International Music Competition, gewann den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs mit 3 Sonderpreisen sowie den 1. Preis mit Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von K. Szymanowski beim Karol Szymanowski Competition.

Ein weiteres Highlight 2018 war das Debüt im Mozarteum Salzburg im Rahmen der Eröffnungsgala der Mozart – Festwochen des Mozarteum Salzburg. Weitere Konzerte führten das Quartett nach Italien, Spanien, Belgien, Polen und England. Im November 2018 hatte das Eliot Quartett die Ehre, die Streichquartetttage im Holzhausenschlößchen in Frankfurt am Main zu eröffnen, wo es 2019 als erstes Quartett „in Residence“ eine eigene Konzertreihe gestaltet. In der kommenden Spielzeit freut sich das Quartett ausserdem unter anderem auf ein Gastspiel beim Bachfest Leipzig sowie auf einen gemeinsamen Auftritt mit Alfred Brendel im Rahmen eines Vortrags zu Schuberts Streichquartett D 887 G-Dur bei der Schubertiade in Schwarzenberg.

Seine Künstlerische Ausbildung begann das Eliot Quartett im Master-Studiengang an der HfMDK Frankfurt bei Hubert Buchberger und Tim Vogler sowie an der Escuela Superior de Musica Madrid in der Meisterklasse von Günter Pichler. Weitere entscheidende Impulse erhält das Quartett in der gemeinsamen Arbeit mit Alfred Brendel. Darüber hinaus sind die vier Musiker Stipendiaten der Villa-Musica Rheinland-Pfalz und arbeiteten in Meisterkursen mit Künstlern wie Valentin Erben, Oliver Wille und dem Mandelring Quartett.

Das Eliot Quartett ist nach dem U.S.-amerikanischen Schriftsteller T. S. Eliot benannt, der sich von den innovativen, späten Streichquartetten Ludwig van Beethovens zu seinem letzten großen poetischen Werk „Four Quartets“ inspirieren ließ und ist Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs.

Das Konzert ist gefördert durch den Deutschen Musikwettbewerb, ein Projekt des Deutschen Musikrats.

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